Sonntag, 27. Mai 2012

L'arc en Ciel - Yoyogi - Omotesandou

27. Mai 2012 war das letzte Konzert von
L'arc en ciel im Kokuritsu (Olympiastadion)
und ICH war dabei! Es war fantastisch.
Das Publikum wurde von Tetsuya (Bass) mit
Bananen beworfen, es gab Riesen-Luftballons die
geleuchtet haben, tausender kleiner Luftballons
und ganz viel Zeugs das geklitzert hat. Sehenswert!

Was ist nun so besonders an diesem Foto?
Diese vier jungen, hübschen Männer machen
gerade Purikura (man sieht nur zwei von ihnen auf
dem Foto). Purikura: lustige, niedliche und vor
allem kitschige Fotos die man mit kleinen Bildchen
selbst bemalen kann, nachdem man sie gemacht hat.
So, und diese vier netten Jungs stehen da
und freuen sich über ihre Fotos.

Anstehende Japaner. Etwas das man wirklich
NUR in Tokio sehen kann. Diese Masse hier
steht für Ben & Jerry Eis an. Na dann!

Moderne Kunst in Japan auf der Omotesandou.
Eine der teuersten Straßen der Welt, könnte man sagen.

Mein Kaffee. Mit Herz zubereitet!

Unser Tag begann heute im Yoyogi-Park:
Chillen, spazieren und Fotos machen. (Die Fotos
sind in der verkehrten Reihenfolge) Danach sind
wir Richtung Omotesandou - Mittag essen und
schließlich nach Harajuku (Takeshita-doori) wo
wir vergeblich versuchten Eis zu finden.



Donnerstag, 24. Mai 2012

24.05.2012 Kawagoe, Gastfamilie - 21.24 Uhr


Am 21.5.2012 war in Tokio um 7.30 Uhr Sonnenfinsternis.


Izakaya und Karaoke-Abend mit
Alex, Akiko, Kristin und Sandra.

Jetzt bin ich wieder seit fast zwei Wochen in Japan. Am Dienstag hatte ich meine erste Stunde als Deutschlehrer. Aufgrund all der Tandems, die ich bereits hinter mich gebracht habe und durch die Hospitationsstunden in anderen Klassen, habe ich die Stunde ganz gut hinbekommen. Aber es waren nicht wirklich viele Studenten da. Ich hoffe sehr, dass nächste Woche noch ein paar mehr kommen.
Am 21 März gab es eine Sonnenfinsternis in Japan. Meine Gastmutter hat für uns alle solche schwarzen Brillen besorgt, mit denen man sich die Sonne gefahrlos anschauen kann. Ich war allerdings so ziemlich die einzige, die sich die Sonnenfinsternis in Ruhe anschauen konnte. Jessica ist für eine Woche weggefahren, weil ihre Klasse einen Ausflug nach Kyōto macht, mein Gastvater war bereits auf dem Weg zur Arbeit und meine Gastmutter hat Seito zur Schule gebracht. Ich bin froh, dass ich das Foto hinbekommen habe, obwohl es nicht wirklich spektakulär aussieht - so ein Ring auf schwarzem Hintergrund. Irgendwann diese Woche hat mich meine Gastmutter mit einem Geschenk überrascht: Ein Kimono - ohne die Bänder und ohne Obi - aber immerhin ein Kimono. Und ein sehr schöner Kimono dazu. Den Rest kann man sich ja auch noch günstig irgendwo kaufen. Auf jeden Fall war das eine ziemliche Überraschung. Kurz bevor Jessica gefahren ist, saßen wir noch mal alle beim Abendessen und meine Gasteltern haben uns von tausend japanischen Gerichten erzählt, die wir beide noch nie gegessen hatten und fassten den Entschluss, dass wir das alles nochmal ausprobieren müssten, solange wir in Japan sind. Es gibt zum Beispiel in Japan eine Kartoffel die eine klebrige Konsistenz hat. Yamaimo - wenn ich mich richtig erinnere. Da bin ich mal gespannt.
Am Mittwoch war ich mit Freunden in einem Izakaya, in dem man auch Karaoke singen konnte. Die Zeit verging leider viel zu schnell. Am liebsten würde ich das jeden Abend machen. Aber den Rest der Woche muss ich dann doch lernen. Und das geht im Moment eher schlecht als recht. Auf den letzten Seiten ging es um die "Dialektik der Natur" von Engels. Na schönen Dank. Ich, Engels und Marx und alles was damit zu tun hat vertragen sich einfach nicht miteinander. Und das hat dann tatsächlich was mit Physik und Japan zu tun. Vielleicht kann mir ja jemand von meinen Blogg-Lesern ein Buch empfehlen, was mir auf einfache (und am besten auf Deutsch) Art und Weise erklärt, worum es in der "Dialektik der Natur" geht.

Samstag, 19. Mai 2012

Asakusa Matsuri

Ein mikoshi (tragbarer Schrein)




Asakusas größtes Festival!


Der Tokyo Sky Tree wurde soweit ich weiß
letztes Jahr (oder Anfang diesen Jahres) fertig
gebaut und wird demnächst eröffnet. An Tickets
dürfte ich allerdings so schnell nicht kommen.


Ueno Naturwissenschaftliches Nationalmuseum



Das Naturwissenschaftliche
Nationalmuseum im Ueno-Park.



Ein Blauwal-Skelett.





Säbelzahntieger.

Unser Mittagessen in der Form eines Panda.
In Japan ist einfach alles niedlich.

Dienstag, 15. Mai 2012

14.05.2012 Wien, Flughafen - 9. 54 Uhr



Ich sitze in Wien am Flughafen und trinke meine 3,70 Euro teure Cola, als ich plötzlich feststelle, dass irgendjemand unter dem Stuhl auf dem ich sitze eine Flasche Wasser vergessen hat. So ist das Leben. Der Typ im Bus, der mich zum Gate D23 gebracht hat, beschwert sich darüber, dass er heute wohl 5.30 Uhr aufstehen musste und ich denke daran, dass ich die ganze Nacht nicht geschlafen habe, weil wir 2 Uhr früh in Krölpa losgefahren sind. So ist das Leben. Der Flughafen in Wien ist der bei weitem überfüllteste Flughafen den ich je gesehen habe. Viel zu viele Menschen auf viel zu engem Raum. Aber man kann eine Menge beobachten. Ich habe noch weitere 2.30 Stunden Aufenthalt in Wien bevor es weitergeht Richtung Tokyo.
Auf meinem Rückflug von Tokyo nach Berlin habe ich meinen Flug verpasst und weil ich ein kleines, verzweifeltes ausländisches Mädchen war, hat man mir Ausnahmsweise angeboten, mein Ticket umzubuchen. Also bin ich statt mit der Austrian Airline mit der Lufthansa geflogen, die, jetzt wo ich die beiden tatsächlich vergleichen kann, wesentlich angenehmer ist. Von allen drei Linien mit denen ich bisher geflogen bin (British Airways, Austrian Airline, Lufthansa) war die Lufthansa bei weitem die Beste. Man könnte sogar, wenn man das Alles tragen kann, zwei Koffer statt nur einem (British Airways) mitnehmen. In Wien bekommen die Flughafenangestellten eine komplett rote Uniform mit einem hellblauen Halstuch verpasst, was mich irgendwie irritiert. Interessant war auch, dass man die ganze Zeit vor dem Start und nach der Landung klassische Musik im Flugzeug vorgespielt bekommt. Ankommen werde ich am 15. Mai am Narita Flughafen. Von dort geht es dann entweder gleich zum SFC oder zum Hiyoshi Campus. Je nach Uhrzeit und je nach geistig und körperlicher Verfassung.